Zen

Grundlagen

weitere Informationen zu Zen unter         www.tee-zen.de

Das japanische ‘zen’ leitet sich ab vom chinesischen ‘chan’, und dieses wiederum vom indischen Sanskritbegriff ‘dhyana’ - und alle bedeuten Meditation. Zazen - Sitzen in Meditation ist das zentrale Hilfsmittel der Zenbewegung, um zur nicht  dualistischen Wesensschau der All-Einheit zu gelangen.

In unserer durch Aufklärung und Rationalismus geprägten Welt ist der Dualismus von ‘Ich’ (Ego) und ‘Außenwelt’ von grundlegender Bedeutung für unsere Weltsicht. Hieraus können Probleme entstehen: ein aus der Sicht des Individuums wünschenswertes, starkes Ego führt wegen egoistischer Tendenzen oft zu Konflikten mit der Umwelt. Dagegen kann ein zu schwaches Ego vielfältige psychische Schwierigkeiten verursachen.

Zen hat zum Ziel, die Ego-Verhaftung des Individuums aufzuheben. Durch langjährige Praxis und durch plötzliche Erfahrungserlebnisse seiner Buddha-Natur (‘kensho’) gewinnt der Zen-Übende zunehmend eine Geisteshaltung der Ausgeglichenheit, des Gleichmuts, des Mitgefühls und letztlich von Zufriedenheit und Glück.

Zen-Design

Kalligraphie

Literaturempfehlung:                                                                               alle Bücher von D.T. Suzuki                                                                  Philip Kapleau ‘Die drei Pfeiler des Zen’,                                                David Chadwick ‘Shunryu Suzuki oder die Kunst, ein Zen-Meister zu werden’  alle im O. W. Barth Verlag