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Die japanische Teezeremonie ist bei uns - wenn überhaupt - durch Veranstaltungen meist nur in der Form der Usucha-Zeremonie bekannt. Bei dieser Zeremonie wird den Gästen ein ‘dünner Tee’ (= ‘usucha’) serviert, indem grünes Teepulver mit einem Teebesen schaumig geschlagen wird.
Diese Zeremonie ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Programm einer Teezusammenkunft (chaji), die in vollständiger Form mindestens vier Stunden dauert. Sie umfasst im Wesentlichen drei Hauptteile: - das Kaiseki, ein leichtes japanisches Essen - die Koicha-Zeremonie, der Höhepunkt der Veranstaltung, bei dem ein Teebrei (‘koicha’ = dicker Tee) gereicht wird - und die abschließende Usucha-Zeremonie
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