Teehaus

Einzig für die Zwecke der japanischen Teezeremonie errichtet, liegt die schlichte, strohgedeckte Hütte im zugehörigen Teegarten. Teehaus und Teegarten sollen den Eindruck einer im Bergwald gelegenen Eremitenhütte erwecken

Das Raster der Reisstrohmatten (tatami) gibt die Größe und die Proportionen des Innenraumes vor. Einfachste Materialien prägen den Raum: Holz, Lehmputz, papierbespannte Schiebefenster (shoji) und Bambusflechtmatten - vollendet in ihrer Detailausführung, und  von erhabener Schlichtheit.

Teehaus ‘senshin tei’ im Stadtpark Hannover

Teeraum ‘kyokûan’, Hannover

Eine Bildnische (tokonoma) enthält den einzigen ‘Schmuck’: ein Rollbild mit einer Kalligraphie sowie eine Vase mit einem zur Jahreszeit passenden Blumenarrangement

Literaturempfehlung:                     Wolfgang Fehrer ‘Das japanische Teehaus’ Niggli-Verlag 2005